| Lohnt sich das orginal NINCO
Netzteil gegen ein stärkeres vor allem aber ein stabilisiertes Netzteil
auszutauschen? |
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Daten der Netzteile: |
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Orginal Netzteil NINCO (N10301)
Herstellerdaten: 14,8V 0,7A |
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Selbstbaunetzteil regelbar
Daten:14,8V 3A |
-> Wie man unten in der
ersten Messung des NINCO-Netzteils sieht liegen im Leerlauf (Netzteil
ohne Belastung) 23VDC an. Wenn man sich nicht auskennt könnte man
hier sogar einen Defekt vemuten, jedoch ist alls in Ordnung. Es ist einfach
nicht stabilisiert. Hierdurch ergeben sich Nachteile beim fahren (wie
unten beschrieben) und dann noch die inzwischen bekannten Probleme mit
den Rundenzähler Sprint. Dieser quittiert seinen Dienst immer wieder
und fängt selbständig an zu neu zu Zählen aufgrund der
unten beschriebenen Spannungsschwankungen des NINCO Netzteils.
Das Selbstbaunetzteil wurde mit einem LM350 auf Lochrasterplatine aufgebaut.
Wichtig ist ein großer Kühlkörper damit die anfallende
Verlustleistung in Wärme umzuwandeln. |
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Messung der Spannungen: |
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Leerlaufspannung des NINCO
Netzteils (N10301) liegt bei ~22-23VDC. |
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Das Netzteil wurde 14,8VDC
eingestellt. |
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Bei fahrt mit einem Wagen
auf der Bahn sackt die Spannung um rund 9V auf 14VDC zusammen. |
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Bei der fahrt mit einem Wagen
geht die Spannung nicht mal um 0.1V runter |
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Mit zwei Wagen geht die Spannung
sogar unter 10VDC beim Beschleunigen auf der geraden. |
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Mit zwei Wagen sieht es genau
so gut aus, gerade mal um 0,2V auf 14,6V sackt die Spannung auf der langen
Gerade meiner Bahn zusammen. |
-> Hier erkennt man warum es Sinn
macht geregelte Netzteile zu verwenden, bei jeder Fahrsituation liegt
die gleiche Spannung an beiden Wagen und an jedem Streckenabschnitt an.
Somit kommt es auch nicht vor das wenn ein Fahrer die Bahn "verlässt"
das der andere Fahrer einen Schub bekommt weil die Spannung ansteigt.
Weiter sind Bremspunkte auf der Bahn an gleicher Stelle zu finden, egal
ob zu zweit oder alleine gefahren wird oder der Gegner bremst bzw. beschleunigt. |
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Was bringt der "NINCO-POWER-BOOSTER"
(N10304) ? |
Bei
dem Booster handelt es sich nur um einen Kondensator mit 2200µf
der parallel zur Einspeisung der Schienen angeschlossen wird. Was passiert?
Die Spannung wird mehr geglättet und steigt auf über! 27VDC
im Leerlauf an. Die im Vorfeld gemessenen Spannungsschwankungen bleiben
aber da das Netzteil nicht in der Lage ist länger mehr Strom zu liefern.
Bringt so nur den Effekt das die Wagen schneller losspurten als nur mit
dem NINCO Netzteil alleine, jedoch geht die Puste aus auf einer längeren
Gerade. Weiterhin bleibt leider auch das der Gegner einen Schub bekommt
wenn man seine Bahn verlässt ;).
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Strommessung: |
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Beschleunigung auf der gerade,
das NINCO Netzteil liefert rund 1,3A |
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Beim 3A starken Netzeil nimmt
sich der Wagen 1,5A |
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Beim Beschleunigen mit zwei
Wagen sollte man meinen das etwa 2,6A gemessen werden, jedoch liefert
das NINCO Netzteil nur 2,2A. |
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Und bei zwei Wagen mißt
man 3,1A, was dem doppelten Wert der vorherigen Messung entspricht. Der
LM350 liefert 3A und kurzzeitig 4,5A somit für 2 Wagen noch genügend
Reserven. |
-> Bevor man sich den einen oder anderen
Wagen mehr leistet, sieht man wie wichtig eine gute Stromversorgung ist.
Nur so ist es möglich Rundenzeiten sinnvoll zu ermitteln da man eine
konstante Ausgangsbasis hat. Selbst gebaut kommt man für die Bauteile,
Kühlkörper und Gehäuse mit 30Euro gut hin, ein fertiges
Netzteil wird mit 50-100Euro zu buche schlage. Es gehen sehr gut Netzteile
aus dem Funkbereich, diese haben eine Festspannung mit 13,8VDC.
Einen negativen Effekt hat so ein stabiles Netzteil gegenüber dem
weichem Orginalnetzteil: Die Motoren werden etwas stärker belastet. |
-> Die Messung habe ich mit einem
FLUKE 189 durchgeführt, dort habe ich die MIN/MAX Speicherfunktion
verwendet um die Messwerte zu speichern. Gefahren bin ich auf meiner 14m
langen Strecke 5 Runden und habe diese Messung 2x durchgeführt. Verwendet
habe ich dabei NINCO Wagen die nicht umgebaut waren. |
Zur Eingangs gestellten Frage:
Ja! |
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